Die Ewige Wiederkunft des Gleichen

Juli 27, 2008 at 8:18 pm (Wille zur Macht) (, , , , , )

Obwohl Nietzsche jegliche Metaphysik (vor ihm) ablehnt definiert er einen eigenen metaphsischen Ansatz, „Die Ewige Wiederkunft des Gleichen“. Er geht davon aus das die Zeit unendliche, unbegrenzt ist aber die Anzahl möglicher Zustände begrenzt ist. Somit muss jeder mögliche Zustand immer wiederkehren, unendlich oft. Somit lebt jeder Mensch auch immer und immer wieder und erlebt seine Vergangenheit somit auch als und in der Zukunft.  Hierdurch ergibt sich für den Übermenschen , der seinen „Willen zur Macht“ vollends lebt das Problem das er in der Zukunft seine Vergangenheit erlebt in welcher er noch kein Übermensch oder ein werdender solcher war. Somit verliert er in dieser Zukunft also wieder seine „Macht“. Um dies zu überwinden muss der Übermensch seine Vergangenheit, auch den Teil in welchem er „Ohnmächtig“ ist auch als seinen Willen sehen und somit seine Vergangenheit vollständig akzeptieren und als Teil seines Willens betrachten.

Dieses Verständniss wirft für mich derzeit einige Probleme auf, welche ich hoffe in den nächsten Wochen auflösen zu können.

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Der Übermensch

Juli 25, 2008 at 8:48 pm (Wille zur Macht) (, , , )

Der werdende Übermensch hat den passiven und aktiven Nihilismuss überwunden und beginnt sich seine eigene Werte und seine eigene Moral zu schaffen, der Übermensch hat dies vollendet. Er erklärt für sich selber das Handeln und Schaffen in der Welt (nicht Jenseits gerichtet) als seine höchste Tugend. Das Zerstören und das Schaffen von Werten und Moral bezeichnet Nietzsche als dionysisches Prinzip. Um dem Leben als Übermensch einen eigene Sinn bzw. ein Ziel zu geben muss der Übermensch bestrebt sein, sein Leben durch sein Handeln als Kunstwerk zu erschaffen.

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